Meine Lieben,
heute starten wir mit einer kleinen Umfrage in die neue Woche. Es geht um das Magazin mit Sebastian, und ihr findet die Umfrage hier:
https://forms.gle/QJ7M9MbFwiEPgu6RA
Das AusfĂŒllen dauert circa 5 Minuten, und ihr helft Sebastian dabei, das Magazin noch besser zu machen - oder es genau so zu lassen und nicht aktiv zu verschlimmbessern, was auch ein Erfolg ist, denn Verschlimmbesserungen sind, wie jeder weiĂ, die Pflastersteine der StraĂe zu Hölle.
Wobei.
Eigentlich weiĂ das keiner. Die meisten denken, die StraĂe zur Hölle sei mit guten VorsĂ€tzen gepflastert, aber das ist eine LĂŒge, die man der Ăffentlichkeit erzĂ€hlt, seit der billigste Anbieter (die Compliance, tja) die StraĂe in einem so jĂ€mmerlich verschlimmbesserten Zustand hinterlieĂ, dass man Angst hatte, die Leute könnten Korruption und Vetternwirtschaft zurĂŒckhaben wollen. Da wurde zwar auch laufend alles teurer wurde als geplant, aber immerhin in einem geologisch ĂŒberschaubaren Zeitraum fertig.
ZurĂŒck zur Umfrage: Als Bonus-Frage will ich wissen, ob ihr eure Spiele durch spielt. Wer uns schon ein Weilchen zuhört, erinnert sich, dass mich diese Frage umtreibt, denn wir wissen aus anderen Medien, dass Menschen erstaunlich viele Dinge (zum Beispiel BĂŒcher) anfangen, aber nie beenden. Je nach SchĂ€tzung/Erhebung kann man von bis zu 70% ausgehen. Mit anderen Worten: Bis zu 70% der BĂŒcher, die sich Leute fĂŒrs eigene VergnĂŒgen kaufen, werden von diesen Leuten nie zu Ende gelesen. Und die wenigen Daten, die wir haben, legen nahe, dass es Spielen nicht besser ergeht.
Daraus entstehen natĂŒrlich viele Ăberlegungen. MĂŒssen Spiele massiv âfront loadedâ sein, also möglichst viel Rums und Bums und Peng in den ersten paar Stunden haben, weil eh keiner weiter spielt? Ist alles ab dem Mittelteil im Grunde egal? Sind Kritiker mit dem Klammersack gepudert, wenn sie Spiele intensiv oder gar - schluck! - durch spielen?
Höchste Zeit, die weisesten, gĂŒtigsten und reprĂ€sentativsten Menschen des Landes zu fragen, also euch. Man sollte schlieĂlich annehmen, wenn einer die Dinger durchspielt, dann ja wohl die Leute, die Geld fĂŒr Podcasts darĂŒber ausgeben.
Wir werden sehen.
Noch 1 Umfrage, 5 Gedanken
Hier wie versprochen die restlichen Ergebnisse der letzten Umfrage:

Erster Gedanke: Keiner will meine Kolumnen, herrje! Aber seien wir ehrlich: regelmĂ€Ăige Audiokolumnen waren zwar eine bessere Idee als beinahe am Eisberg vorbeifahren, aber nicht viel. Ich höre sowas doch selbst nicht. Wenn ich Podcasts höre, dann will ich interessante, spannende, erkenntnisreiche, kurzweilige GesprĂ€che, kein Hörbuch. Sonst wĂŒrde ich ja ein Hörbuch hören. Das soll nicht heiĂen, dass es keine Kolumnen mehr gibt (eine lest ihr gerade), aber als regelmĂ€Ăiges Audio-Format, nee.
Zweiter Gedanke: Die LĂŒcke, die Walkthrough hinterlassen hat (wer erst spĂ€ter dazu gekommen ist: Das war ein Format, bei dem ich mit dem Spiele-Entwickler Wolfgang Walk ĂŒber typische Probleme in der Spiele-Entwicklung sprach), wĂŒrden wir gerne wieder fĂŒllen, jedenfalls ein bisschen. Ob mit Wolfgang - ich weiĂ ehrlich nicht, was der gerade macht, ich muss ihm wirklich mal wieder eine Mail schreiben - und/oder anderen, das wird sich zeigen. Aber wir hören euch, laut und deutlich. Eine erste Idee in diese inhaltliche Richtung hört ihr womöglich sogar noch im MĂ€rz, wenn alles glatt lĂ€uft, was es nie tut, aber es könnte ja mal damit anfangen.
Dritter Gedanke: Ihr wollt mehr Hardwarepodcasts. Ich will mehr Hardwarepodcasts. Sebbe will ⊠eigentlich auch mehr Hardwarepodcasts, aber es ist verdammt schwierig, gute GĂ€ste dafĂŒr zu gewinnen, und Sebbe traut sich nicht so recht, als Hardware-Experte aufzutreten, auch wenn er mehr ĂŒber das Thema vergessen hat, als ich je wusste. Aber ja, mehr Hardwarepodcasts. Und mehr Liebe fĂŒr Sebbe.
Vierter Gedanke: Dass ihr im Durchschnitt viele Premium-Folgen bei uns hört, hatte ich mir zwar gedacht, aber fast 93% fĂŒr 2+ pro Woche sind schon ein verdammt guter Wert. Wenn wir Werbung hĂ€tten, wĂŒrden wir mit dieser Statistik garantiert hausieren gehen. Aber haben wir nicht und wollen wir nicht, auĂer du da (ja, du!) bist zufĂ€llig ein Ălscheich, der gar nicht weiĂ, wohin mit seinem Geld, weil dann wĂŒrden wir das alles nehmen und damit garantiert bessere Dinge machen, danke. Andere MilliardĂ€re sind natĂŒrlich ebenfalls eingeladen, uns unverschĂ€mt reich zu machen.
FĂŒnfter Gedanke: Eine neue Ankedoten*-Staffel könnte man tatsĂ€chlich in Angriff nehmen. Also nicht heute oder morgen. Aber wo ihr die so gerne hört ⊠Und die sehr guten Ergebnisse fĂŒr Teufels Advokat (ein Format, bei dem ein Podcaster absichtlich eine gegensĂ€tzliche Position eines kontroversen Sachverhalts einnimmt) legen zumindest nahe, dass wir das zu Recht nicht vergessen haben âŠ
*Es ist zum aus der Haut fahren! Ich schreibe IMMER Ankedoten. Und ich kenne nicht mal eine Anke! Als wĂŒrde mein Gehirn diesem Umstand ein schrecklich Ende bereiten wollen und raffiniert versuchen, mich endlich mit einer Anke zu verkuppeln. Lass das, Gehirn!
Nun. GrundsĂ€tzlich hĂ€tte ich natĂŒrlich nichts dagegen, mit einer klugen, reichen und wunderschönen Anke verkuppelt zu werden, aber da muss es doch bessere Wege geben âŠ
Was wir gerade spielen
Dom hat sich in Two Point Hospital sein eigenes Pergamonmuseum gebaut, bloà ohne vierjÀhrige Sanierung, aus der garantiert sechs Jahre werden (vielleicht war das mit der Korruption und Vetternwirtschaft doch keine soo schlechte Idee?).
Sebastian wiederum hat den Hund der Freundin gehĂŒtet, was Code ist fĂŒr: ging mit Monster Hunter Wilds eine symbiotische Mensch-Videospiel-AbhĂ€ngigkeit ein, und der Hund ist jetzt dicker und glĂŒcklicher.
Jochen und ich waren in Skald pixelig unterwegs und haben im knĂŒppelharten Ultra-Oldschool-Fantasy-Rollenspiel-mit-Lovecraft-Motiven etwas gefunden, das ein kluger Mensch mit einiger Berechtigung als Original Sin 2 trifft Ultima bezeichnet hat. Die Viertelstunde dazu hört ihr demnĂ€chst.
Ach.
Das ANGESPIELT dazu hört ihr demnĂ€chst. Wir haben nĂ€mlich beschlossen, den Namen des Formats von Viertelstunde in Angespielt zu Ă€ndern. Das trifft es eher, der Titel spricht besser fĂŒr neue Hörerinnen und Hörer und es kommen hoffentlich nicht mehr laufend Schlaubis um die Ecke und sagen: das war aber lĂ€nger als eine Viertelstunde!
Wenn ich nicht selbst so ein lÀstiger Schlaubi wÀre, fÀnde ich die sehr lÀstig, die Schlaubis.
Was wir sonst noch machen
Hinter den Kulissen lĂ€uft gerade sehr viel administrativer und bĂŒrokratischer Kram, an dem ich euch vielleicht irgendwann in einer Weltherrschaftsfolge teilhaben lasse. Das ist alles nicht schlimm, im Gegenteil, hoffentlich macht es uns die Arbeit in Zukunft leichter und spĂŒlt mehr Geld in die Kasse, es ist bloĂ das Gegenteil von SpaĂ, Abenteuern und wirklich fetzigen Sachen (ich sollte mal wieder Douglas Adams lesen, fĂ€llt mir ein).
Kleine Kostprobe? Unser Web-Dev und ich richten gerade eine Cloud ein, wo GĂ€ste sowie freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie Janna, GĂ©raldine, Nora oder Paul in Zukunft ihre Audiodateien und Rechnungen hochladen, damit wir die geballt an einem Ort haben und nicht ĂŒber zig Mails und Google Drives, We Transfers und Dropboxes verteilt. Und nebenbei erstelle ich einen kleinen Style Sheet, damit die Dateien und Dokumente - auch team-intern - in Zukunft einer einheitlichen Struktur folgen, die wiederum unserem Cutter und Uploader Lars das Leben einfacher macht.
Ach, und weil sie uns Skype demnĂ€chst abstellen (danke, danke, danke liebes Microsoft, vollendete Tatsachen ersparen lange Diskussionen), werden wir diese Woche Discord auf Herz, Nieren und Lieblichkeit testen. Die interne Task Force âGraureiherâ hat vergangene Woche mit der Losung âdie Tauben fliegen tief in Palermoâ die erfolgreiche Landung nebst BrĂŒckenkopfsicherung im ehemals feindlichen Discord-Gebiet bekannt gegeben. Invasion folgt.
AuĂerdem macht Sebastian was, nĂ€mlich auch ein paar Tage Urlaub aus wichtigen privaten GrĂŒnden (nein, nichts Schlimmes, keine Sorge). Deshalb pausiert das Magazin fĂŒr zwei Wochen, und das ist die ideale Gelegenheit, euer Feedback aus der Umfrage ins Format einflieĂen zu lassen. Oder auch nicht. Das entscheiden am Ende immer wir und in diesem Falle ganz besonders Sebastian.

Scout wurde auch ĂŒberarbeitet, mit einer Schneidemaschine, um genau zu sein. Jetzt sieht sie aus wie ein anderer, viel jĂŒngerer Hund und wird bei direkter FrĂŒhlingssonne nicht umgehend zur caninen WĂ€rmeleitpaste
Das RĂ€tsel zum Sonntag
Zwei Wörter.
Das erste ist der Nachname eines ĂŒberhaupt nicht berĂŒhmten Menschen, nach dem irgendein bipolarer Effekt benannt ist, der ĂŒberhaupt nichts mit einer psychischen Störung zu tun hat.
Das zweite wird hÀufig abgelehnt.
André macht auch mit.
Habt eine groĂartige Woche, macht höchstens groben, aber unbedingt nötigen Unfug und lasst euch von keinem ins Bockshorn jagen, weil man eh nicht weiĂ, wie diese Redewendung eigentlich entstanden ist.
Jochen